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Heike Schwitalla - Wochenblatt Germersheim, 03. Juni 2022

Germersheimer Autorin sammelt für die Tierhilfe 

Am 10. Mai lud die Germersheimer Autorin Jeannine Meighörner in Zusammenarbeit mit der UniBuchhandlung Hilpert zu einer Lesung aus ihrem neuen Roman "Die silberne Riesin" ein. Meighörner verzichtete bei dieser Lesung im Kunstverein Germersheim auf ihr Honorar und sammelte gleichzeitig Spenden für den Tierschutz.
Zusammengekommen sind dabei 500 Euro, die nun an die Tierhilfe Terra Mater überreicht wurden - damit werden Menschen, die mit ihren Haustieren aus der Ukraine geflüchtet sind, unterstützt.

Link zum Artikel im Wochenblatt Germersheim

 

Brigitte Schmalenberg - Die Rheinpfalz 31. März 2022:

Keine starke Frau, sondern eine schwergewichtige Nashorndame ist Protagonistin des neuen Romans von Jeannine Meighörner. Wieder befasst sich die in Germersheim geborene Autorin mit einer historisch verbürgten Figur. Clara ist im 18. Jahrhundert als einsame Attraktion durch halb Europa gereist.

Mit fulminanter Sprache und fantasievollen Ausschmückungen ist der in Innsbruck lebenden Autorin, die noch immer einen Koffer in ihrer Heimatstadt Germersheim hat, ein eindrückliches Bild ihrer sympathischen Protagonistin, sowie der dadurch ausgelösten gesellschaftlichen, politischen, philosophischen und wissenschaftlichen Reaktionen gelungen.

Um ihrem Roadmovie wird Clara in einer von Rappen oder Ochsen gezogenen Kutsche über holprige Straßen und treidelbare Wasserwege von einer Stadt zur nächsten verfrachtet. Um die Geschichte auf Touren zu halten, hat die erfahrene Schriftstellerin auch neue Charaktere erfunden. Der bengalische Hinduknabe Arun, der das Nashorn pflegt, bringt Exotik ins Spiel, Kutscher Hans und Hausherr Abel Snel sorgen für Bodenhaftung, und ein Hafenmeister wird für RHEINPFALZ-Leser einen Aha-Effekt bringen. Mehr wird hier nicht verraten.

Trotzdem bleibt die Historikerin auch als Erzählerin der Wahrheit verpflichtet und unterfüttert jede Reisestation mit Informationen zu geschichtlichen, kulturellen und politischen Besonderheiten. Insofern bietet die Reise der silbernen Riesin, wie schon vor 270 Jahren, wieder eine ganz besondere Mischung aus Amüsement, Staunen und Bildung.

 

Uwe Schwinghammer - Die Tiroler Straßenzeitung:

Für Generationen wird Kaiserin Elisabeth von der süßen Romy Schneider verkörpert. Nur: So lieb war „Sisi“ keineswegs, wie Jeannine Meighörner in ihrem jüngsten Roman feststellt. Und das ist penibel recherchiert. Kein Wunder, war Meighörner früher doch Hörfunkjournalistin.

 

Regine Hart zu „Das fliehend Herz. Sisis Schicksalstage in Tirol“   ekz-Informationsfilm:

Gut recherchiert und authentisch erzählt.

 

Alfred Ohswald   www.buchkritik.at:

Besonders gelungen ist Meighörners Erzählstil, der Verständlichkeit und die Atmosphäre der Zeit gut unter einen Hut bringt und einen großen Anteil an der Qualität ihrer Romane ausmacht.

 

Tiroler Tageszeitung:

Nicht nur Hofzwerg Thomeles „Trick mit den Nasenlöchern“ in Meighörners Roman die „Wolkenbraut“ zeigt ihr Talent zum Erzählen.

 

Helga Reichart   Dolomiten:

Selten hat mich ein Frauenschicksal so berührt, wie das Leben der Anna Hofer in „Starkmut“.

 

Neue Südtiroler Tageszeitung:

Speranza balanciert zwischen dem ultimativen Grauen einer totbringenden Katastrophe, dem trotzigen Liebesringen eines jungen Paares und den Sehnsüchten und Verlockungen des Wirtschaftswunders in Deutschland und Italien. Das ist große Erzählkunst.

 

Südkurier:

Jeannine Meighörners Romanbiographie über Sophie von La Roche ist ein schlaues Buch aus einem Guss, das auf Fussnoten verzichtet und auch deshalb sehr dicht und spannend erzählt ist.

 

Tiroler-Tageszeitung – 12. Juni 2019

Presseartikel zur Buchpremiere „Die Luftvergolderin“

Eine goldene Heiratsgeschichte und ein Schwazer Maler

Innsbruck – Die Wahl-Innsbruckerin Jeannine Meighörner hat schon einen historischen Roman über Kaiserin Elisabeth in Tirol geschrieben und auch einen über Philippine Welser, die auf Schloss Ambras wirkte und deren verwandtschaftliche Bande zum Maximilian-Gedenkjahr und zu Anna von Böhmen und Ungarn führen. Anna ist die Protagonistin von Meighörners neuem Buch „Die Luftvergolderin„. Kaiser Maximilian heiratete Anna von Ungarn 1515 stellvertretend für seinen Enkel Ferdinand I., den späteren Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Anna lebte in der Innsbrucker Hofburg, sie war es, die Böhmen, Ungarn und Kroatien ins Habsburger Reich brachte. Aus der späteren Ehe mit Ferdinand gehen 15 Kinder hervor.

Ausgangspunkt dieser besonderen Heiratsgeschichte ist ein kleines Ölbild, das Hans Maler zu Schwaz 1521 anfertigte und das Anna als kluge Frau und Braut zeigt. Heute hängt das Bild im Landesmuseum Ferdinandeum. Was hier nach einem Faktencheck klingt, verwandelt Meighörner in einen hinreißenden, luftig geschriebenen historischen Roman. Nur zu gerne folgt man ihren 500 Jahre alten Pfaden, wer will, bis in die Gegenwart. Denn da gibt es noch eine andere wahre Geschichte zu dem Bild, sie beginnt 1937 in Wien.

(Sabine Strobl)

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